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Meisterkurs für Cellisten (Hochschulstudenten) mit Prof. Danjulo Ishizaka

17. Februar um 18:00 - 22. Februar um 19:00

| Eintritt frei

Beschreibung

Dieser Meisterkurs richtet sich an Cellisten weltweit, die sich entweder auf  eine Aufnahmeprüfung vorbereiten wollen, oder bereits im Studium, oder am Ende des Studiums stehen. In der Kurswoche vom 18.2. bis 22.2.2020 sind auch Zuhörer herzlich willkommen.

Die während des Meisterkurs korrepetierende Pianistin ist Yukio Taka.

Das öffentliche Abschlusskonzert ist am 22.2.2020  um 19.30 Uhr.

Nähere Informatione und Anmeldung über das Ishizaka Office: office@ishizaka.de

CELLO

Danjulo Ishizaka, der sowohl beim ARD-Wettbewerb als auch beim Grand Prix Emanuel Feuermann den ersten Preis erhielt, zählt heute zu den international herausragendsten Cellisten seiner Generation. Sein einzigartiges Timbre und sein geradliniger Musikton zeugen von einem Höchstmaß an Individualität und Ausdruckskraft. Er „ist (…) eine wahre musikalische Persönlichkeit, phänomenal in seinem technischen Potenzial“ (Süddeutsche Zeitung), „spektakulär, brillant und ausdrucksstark“ (FAZ), er „singt auf dem Cello“ (…), jede melodische Schwingung drückt eine Emotion aus zutiefst musikalisch und zutiefst menschlich “(Süddeutsche Zeitung),„ sein Auftritt wird mit Sicherheit der Höhepunkt des Abends sein “(Tagesspiegel Berlin),„ fesselnd und höchst poetisch “. (Wächter)

Danjulo Ishizaka, geboren in einer deutsch-japanischen Familie in Bonn, erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von vier Jahren. Boris Pergamenschikow, bei dem er von 1998 bis 2004 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin studierte, hat ihn sowohl künstlerisch als auch persönlich grundlegend geprägt. Von 2004 bis 2006 studierte er an der Akademie bei Tabea Zimmermann. Darüber hinaus wurde er stark von Bernhard Greenhouse, Michael Denhoff, György Kurtág, Menahem Pressler und dem Amadeus-Quartett beeinflusst.

In jungen Jahren konnte Danjulo Ishizaka durch zahlreiche Preise, die er bei internationalen Wettbewerben gewann, auf sich aufmerksam machen.Besonders hervorzuheben ist der erste Preis beim renommierten internationalen ARD-Wettbewerb in München, der zuvor auch bei anderen wichtigen internationalen Wettbewerben gewonnen wurde. Besonders hervorzuheben sind der internationale Gaspar-Cassado-Wettbewerb in Spanien und der internationale Lutoslawski-Wettbewerb in Warschau. Bei seinem letzten Wettbewerb wurde er erster Preisträger beim Grand Prix Emanuel Feuermann in Berlin, der zum 100. Geburtstag des legendären Cellisten erstmals unter der Schirmherrschaft von Daniel Barenboim ausgetragen wurde.

Erste Konzerte brachten den Cellisten bereits im Alter von 17 Jahren in die Berliner Philharmonie. 2003 debütierte er schließlich im Musikverein in Wien, 2004 in der Suntory Hall in Tokio, 2006 in der Carnegie Hall in New York, 2008 im Royal Albert Hall in London und 2010 in der Royal Festival Hall in London.

In seinem letzten Lebensabschnitt hat Mstislav Rostropovich Danjulo Ishizaka unterstützt, indem er ihn zu Konzerten unter seiner Leitung einlud und ihn durch den Unterricht beeinflusste – Danjulo Ishizaka war wahrscheinlich einer der letzten, die direkten Unterricht von ihm erhielten.Er schätzte Danjulo Ishizaka sehr und beschrieb die Darbietungen von Danjulo Ishizaka mit den Worten: „Phänomenal in seiner technischen Fähigkeit, perfekt in seiner musikalischen Schaffenskraft“. Leider konnte die für 2007 unter der Leitung von Rostropovich zu Ehren seines 80. Geburtstages geplante Europatournee aufgrund des sich rapide verschlechternden Gesundheitszustands von Rostropovich und seines späteren Todes nicht stattfinden.
Danjulo Ishizaka wurde ausgewählt, um am renommierten „New Generation Artists Scheme“ von BBC Radio 3 teilzunehmen, und bot ihm die Möglichkeit, 2007 und 2008 zahlreiche Studioaufnahmen – solo, begleitet von Klavier und von den fünf BBC Symphony Orchestern – zu produzieren und ihr Debüt zu geben Konzerte in der Wigmore Hall London.

Auf seiner Debüt-CD mit Sony BMG nahm er Sonaten von Britten, Franck und Mendelssohn-Bartholdy mit dem Pianisten Martin Helmchen auf. 2006 wurde die CD mit dem Preis „Echo Klassik“ der Deutschen Phonographischen Akademie ausgezeichnet.

Ende 2012 wurde Danjulo Ishizaka mit dem Hideo Saito Memorial Fund Award ausgezeichnet, einem der größten japanischen Musikpreise, der von der Sony Music Foundation in Tokio verliehen wurde. Für seine Aufnahme des Schubert-Streichquintetts mit dem Pavel-Haas-Quartett wurde er 2014 mit dem Grammophon-Preis für die Kammermusik-Aufnahme des Jahres ausgezeichnet.

Sein internationaler Konzertkalender führt ihn regelmäßig durch Europa, Asien und die USA. Er trat weltweit mit Künstlern wie Gidon Kremer, Lisa Batiashvili, Tabea Zimmermann, Julia Fischer, Veronika Eberle, Ray Chen, Martin Helmchen, Nils Mönkemeyer, Vadim Repin und Viviane Hagner sowie mit führenden Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks auf , Dem NHK Symphony Orchestra, dem Tokyo Symphony Orchestra, dem Baltimore Symphony Orchestra, dem Detroit Symphony Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, der Opera National de Paris, der Academy of St. Martin in the Fields und dem Zurich Chamber Orchestra um nur einige zu nennen.

Unter anderem trat er unter der Leitung berühmter Dirigenten wie Gerd Albrecht, John Axelrod, Sir Andrew Davis, Christoph Eschenbach, Lawrence Foster, Michail und Vladimir Jurowski, Sir Roger Norrington, Michael Sanderling, Mstislaw Rostropovich und Leonard Slatkin auf.

Danjulo Ishizaka wird regelmäßig zu renommierten Musikfestivals wie dem Kronberg Academy Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, dem Jerusalem Chamber Music Festival, dem Kissinger Sommer, den BBC Proms, dem Verbier Festival und dem Luzern eingeladen Festival, die Hong Kong Arts Festival und die Salzburger Osterfestspiele.

Danjulo Ishizaka ist Professor für Violoncello an der Musikhochschule der Stadt Basel und der Universität der Künste Berlin (UDK Berlin).

Danjulo Ishizaka spielt das von Boris Pergamenschikow gespielte und von der Kronberg Academy zur Verfügung gestellte Wolfgang Schnabl-Cello sowie das von der Nippon Music Foundation geliehene Stradivarius-Cello „Feuermann“ (1730), das zuvor der legendäre Cellist Emanuel spielte Feuermann.

Details

Beginn:
17. Februar um 18:00
Ende:
22. Februar um 19:00

Kartenreservierung

Abschlusskonzert Meisterklasse Violoncello
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Hinweis:
Reservierte Karten müssen bis 20 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.