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„Zwischentöne“, ein OHRatorium zwischen Himmel und Erde

12. März um 20:00

| Eintritt frei

Beschreibung

„ZWISCHENTÖNE“  –   ein Ohratorium zwischen Himmel & Erde,

voller Geschichten, klingenden Bildern und verwobenen Rhythmen.

Der Sänger und Multiinstrumentalist Peter Graef entführt sein Publikum

in diesem Obertonkonzert in die pulsierende Gegenwart.

Das Spektrum seiner Stimme reicht vom Kehlgesang sibirischer Schamanen

bis zum mehrstimmigen Obertongesang.

Er verbindet in seiner Musik unterschiedliche Traditionen und Kulturen

zu ungewohnt vertrauten Klanglandschaften

und begleitet sich mit Monochord, Kotozither, Shrutibox, Trommeln, Ukulele

und anderen faszinierenden Klangkörpern

–        ein rhythmusikalischer Augen- & Ohrenschmaus

–        aus Phantasie und Zwischentönen.

www.petergraef.com

Es schläft ein Lied in allen Dingen,

die da träumen fort und fort.
Und die Welt hebt an zu singen,
triffst du nur das Zauberwort.

Mit dem, was Joseph von Eichendorff in seinem Vierzeiler so treffend besingt, habe ich täglich zu tun. Denn schon seit 33 Jahren ist es mein Beruf, Materialien, Formen, Resonanzräume oder Bewegungsmöglichkeiten zu untersuchen und nach neuen Klangmöglichkeiten zu suchen. Und ich kann das nur bestätigen: Ein jedes kleine oder große Teil auf dieser Erde hat seinen ureigenen, spezifischen Klang, der Aufschluss gibt über seine innere Beschaffenheit. Wenn beispielsweise verschiedenste Materialien in die richtige Form gebracht und dort gelagert werden, wo sie frei schwingen können, fängt es an zu singen und zu klingen. Es gibt unzählige Klangmöglichkeiten. Und weil ich es nicht schaffen kann, all diese unendliche Fülle in meinem dafür viel zu kurzen Leben zu erforschen, möchte ich jeden dazu ermuntern, mitzumachen und auch selbst zu forschen.

Ein Einwand könnte jetzt sein, dass der Spruch von Eichendorff zu verklärt und romantisch sei, um in unsere schnelllebige Zeit zu passen. Aber ich denke, gerade jetzt ist es wichtiger denn je, sich damit zu beschäftigen. Denn Klang und Musik sind eine universelle Sprache, die alle Menschen, ja alle Wesen auf dieser Erde, verstehen können. Durch sie können wir Klüfte von Unverständnis überwinden, Angst überwinden und Sympathie für einander entwickeln. Musik kann zur Gesundheit beitragen, Blockaden können sich lösen. Aber es braucht dazu ganz neue Wege, neue Musikinstrumente und auch eine völlig neue Herangehensweise an Musik. Jahrelanges Instrumentenüben muss nicht mehr nötig sein. Durch freie Improvisationen auf Augenhöhe können wir zueinander finden.

Haben Sie auch den Eindruck, dass bei den aktuellen Problemen wie den Klimawandel, der Aufrüstung, den Zuwachs von Flüchtlingsströmen oder auch Social Distancing herkömmliche Mittel nicht mehr greifen? Denken Sie nicht auch, dass sich im einer globalisierten Welt auch die Kultur verändern muss, um wieder eine Orientierung zu schaffen und Positives bewirken zu können? Interessieren Sie sich für neue Klänge und einer neuen Herangehensweise an eine Musik, die auch im Sozialen wirken kann?

Details

Datum:
12. März
Zeit:
20:00

Kartenreservierung

Ohratorium
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Hinweis:
Reservierte Karten müssen bis 20 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden.