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Celloabend mit Emanuel Graf und C.M.Buttgereit, Plätze nur noch im Innenhof möglich!

19. Juli um 21:00

| Eintritt frei

Beschreibung

Wir freuen uns auf den Celloabend mit Emanuel Graf, 1. Solocellist Staatsoper München und Carl Martin Buttgereit, Klavier

Der am Chiemsee lebende Deutsch/Schweizer Cellist Emanuel Graf, wird von der internationalen Presse als herausragendes Talent seiner Generation mit beeindruckender Technik, Sensibilität und einem farblich-dynamisch, breit ausdifferenziertem Klang, gefeiert. Seit 2014 als 1. Solocellist an der Bayerischen Staatsoper unter Kyrill Petrenko in Festanstellung engagiert, gastierte er als 1. Solocellist u. a. beim Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Gewandhausorchester, dem SWR Symphonieorchester, dem HR Sinfonieorchester, an der Oper Zürich und dem Sinfonieorchester Basel, um nur einige zu nennen. Internationale Tourneen führten ihn rund um den Globus in Säle wie u. a. der Carnegie Hall in New York, dem Wiener Musikverein, der Shanghai Symphony Hall, der Mailänder Scala, in die Berliner Philharmonie, Semper Oper Dresden, Gewandhaus Leipzig oder dem Symphony Center in Chicago. Gespielt hat er unter berühmten Dirigenten wie z. B. Kyrill Petrenko, Mariss Jansons, Zubin Metha, Herbert Blomstedt und Christoph Eschenbach. Sein Studium absolvierte er in Dresden und Weimar bei Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt, dessen Assistent er noch im Laufe des Studiums wurde. Noch während des Studiums wurde er 1. Solocellist an der Royal Danish Opera Kopenhagen. Dank der großzügigen Leihgabe der Stiftung “Live“ spielt Emanuel Graf ein Violoncello von Matheo Goffriller (Venedig) aus dem Jahr 1710.

 

 CARL-MARTIN BUTTGEREIT , KlavierCarl-Martin Buttgereit erhielt seine Ausbildung in Essen, Berlin, Wien und Zürich, wo er sein Studium „Mit Auszeichnung“ abschloss. Zu seinen Lehrern zählen Klaus Hellwig und Jürg von Vintschger.Weitere Studien führten ihn zu Karl-Heinz Kämmerling. Stipendiat der Folkwang-Hochschule und der Richard-Wagner-Stiftung. Neben seiner regen solistischen und kammermusikalischen Tätigkeit Verpflichtungen als Begleiter Internationaler Meisterkurse und Wettbewerbe, so u.a. durch den Bayrischen Rundfunk beim ARD-Wettbewerb in München, wo er auch mit dem Symphonie-Orchester des BR konzertierte. Konzertreisen führten ihn in verschiedene europäische Länder.2016 folgte er einer Einladung nach Brasilien, wo er beim Internationalen Festival „Musica em Trancoso“ mit der Sängerin Angelika Kirchschlager auftrat. Die neueste CD-Produktion „Erwartung“ ( mit Sibylla Rubens , Sopran) mit Liedern von A. Urspruch, J.Raff und F. Liszt erschien in Koproduktion mit dem HR und dem Label Kaleidos Ende 2018 und wurde Anfang 2019 vom FONO FORUM mit zu den besten Neuerscheinungen gezählt.Seit 2009 ist er Initiator und künstlerischer Leiter des u.a. mit Musikern des SWR-Sinfonieorchesters und Preisträgern Internationaler Wettbewerbe besetzten CYPRIAN ENSEMBLE FREIBURG .Mit diesem, aus Holzbläserquintett , Streichquartett , Kontrabass, Trompete, Posaune und Klavier bestehenden Ensemble widmet er sich seither erfolgreich der Wiederaufführung vergessener oder wiederentdeckter, selten zu hörenden Kammermusikraritäten, in den unterschiedlichsten, oft während eines Konzertes wechselnden Instrumentenkombinationen.Die Presse spricht von „…begeisternder Lebendigkeit, Kammermusikpartnerschaft der inspiriertesten Art…“ ( Badische Zeitung)  Als künstlerischer Leiter initiierte und organisierte er anlässlich des 100. Todesjahres des einzigen Brahms-Schülers Gustav Jenner das 2020 erstmals stattfindende Gustav-Jenner-Festival auf dessen Geburtsinsel Sylt. Während des einwöchigen Festivals sind u.a. Kammermusik, Lieder und Chormusik des 1920 verstorbenen Komponisten zu hören. Mitwirkende sind u.a. das CYPRIAN ENSEMBLE FREIBURG, sowie Sibylla Rubens und Ulf Bästlein.Fernseh-, Rundfunk- und CD-Aufnahmen beim BR, dem HR, SWR und der Deutschen Welle dokumentieren Carl-Martin Buttgereits vielseitige künstlerische Tätigkeit.

 

Programm:

R. SCHUMANN Fantasiestücke, op.73

G. JENNERCellosonate D-Dur

J. BRAHMS Cellosonate e-moll, op.38

 

GUSTAV JENNER ( 1865-1920) war der einzige Kompositionsschüler, den JOHANNES BRAHMS jemals längerfristig unterrichtete. Er wurde auf Sylt geboren, und wurde nach seinen Lehrjahren bei Brahms in Wien zum Akademischen Musikdirektor der Universität Marburg berufen, wo er bis zu seinem Tode erfolgreich als Dirigent und Komponist wirkte. Wie viele Komponisten seiner Generation war er natürlich vom übermächtigen Brahms beeinflusst, erst recht durch seine Schülerschaft, was sich auf die Rezeption seiner Werke eher hinderlich auswirkte, so dass sein Schaffen bald in Vergessenheit geriet. Hört man seine Werke mit dem Abstand von heute, begegnet man einem eigenständigen Komponisten, der zu seiner persönlichen Tonsprache gefunden hat, und hörenswerte Kammermusik und Lieder hinterlassen hat.

Eintritt: 15 Euro/20 Euro

 

Details

Datum:
19. Juli
Zeit:
21:00

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Ausverkauft! Celloabend